Hundekauf

Der Hund als Kaufgegenstand.

Hundekinder stellen weder für den Züchter noch für den Welpenkäufer einen Gegenstand dar. Sie gelten auch nach dem Gesetz nicht als Sache. Allerdings werden auf Hunde die für Sachen geltenden Rechtsvorschriften angewendet. Welpenkäufer und Züchter schließen folglich einen Kaufvertrag gemäß § 433 BGB. Nach dieser Vorschrift wird der Züchter als Verkäufer dazu verpflichtet, dem Käufer den Hund zu übergeben und ihm das Eigentum an dem Tier zu verschaffen. Im Gegenzug muss der Hundekäufer dem Züchter den vereinbarten Kaufpreis zahlen und den Hund abnehmen.

Ein solcher Vertrag kann so wohl schriftlich als auch mündlich abgeschloßen werden. Die schriftliche Form ist dabei für beide Seiten immer zu empfehlen, da mündliche Abmachungen in einer späteren rechtlichen Auseinandersetzung in der Regel nur schwer zu beweisen sind.

 

 

 

Quelle: Der Hund Zeitschrift Nr. 4/2009